Stefan Gottschalk

Kontaktdaten
26123 Oldenburg
Bild: SPD Oldenburg

„Not me. Us.“

Moin,

mein Name ist Stefan Gottschalk und ich kandidiere für den Rat der Stadt Oldenburg. Ich bin 20 Jahre alt und studiere Geschichte und Englisch an der Uni Oldenburg, mit dem Ziel irgendwann Lehrer zu werden.

„Not me. Us.“ – zu Deutsch: „Nicht ich. Wir.“ so lautete der Wahlspruch von Bernie Sanders im Vorwahlkampf der Demokratischen Partei. Diesen Spruch habe ich mir geliehen, denn er fasst einwandfrei den Kern meiner politischen Arbeit zusammen. Er fasst das zusammen, was mich antreibt und motiviert.

Was bedeutet das? Es bedeutet unter anderem, dass ich der festen Überzeugung bin, dass wir mehr Hilfsbereitschaft und weniger Egoismus brauchen. Es braucht mehr Zusammenhalt. Mehr Zusammenhalt entsteht durch Akzeptanz und Toleranz. Oldenburg ist eine vielfältige und offene Stadt. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass das auch so bleibt. Die Integration zugezogener Menschen muss gefördert werden und die Arbeit in sozialen Einrichtungen wie zum Beispiel den Jugendeinrichtungen oder den Werkstätten für beeinträchtigte Menschen muss gestärkt werden. Auch Chancengleichheit trägt zu einem besseren Miteinander bei. Als angehender Lehrer ist mir dies besonders wichtig. Bildung und somit die „Startchancen“ dürfen nicht von der ethnischen und sozialen Herkunft abhängig sein. Die Unterstützung unserer Oldenburger Schulen und KiTas ist mir deshalb ein besonderes Anliegen. Die außerschulische Bildung sowie Kulturangebote müssen allen zugänglich gemacht und gefördert werden. Es braucht mehr Sport- und Freizeitangebote, genauso wie mehr Spielplätze. Spielen ist unfassbar wichtig für die Entwicklung unserer Kinder. Diese Anliegen sind nicht zuletzt auch für (junge) Familien sehr wichtig. Sie und alle anderen will ich außerdem unterstützen, indem ich mich mit aller Kraft dafür einsetzen werden den bezahlbaren Wohnraum in Oldenburg auszubauen, z.B. durch mehr soziale Wohnungen. Niemand darf in Oldenburg zu kurz kommen und ein Dach über dem Kopf ist in meinen Augen ein Menschenrecht. Deswegen werde ich auch dafür streiten der Obdachlosigkeit mit guten Konzepten entgegenzutreten. Mobilität ist für alle Menschen von großer Bedeutung. Oldenburg muss möglichst überall barrierefrei werden. Der ÖPNV muss kräftig ausgebaut werden (das gilt auch in der Nacht), Fahrradwege ebenso. Wir brauchen schlichtweg eine Verkehrswende. Dies bringt mich zum letzten inhaltlichen Punkt. Nur ZUSAMMEN können wir die wohl größte Herausforderung neben der Corona-Pandemie bewältigen – den Klimawandel. Dieser muss progressiv, aber auch sozial gedacht werden. Niemand darf abgehängt werden. Klar ist – nur wenn wir aktiv Klimaschutz betreiben können wir unsere Lebensqualität, nicht nur in Oldenburg, erhalten. Neben der angesprochenen Verkehrswende ist deshalb, neben vielem anderem, auch der Erhalt unserer Grünflächen besonders wichtig.

Als Jugendlicher möchte ich natürlich Jugendlichen eine Stimme geben. Als jemand der aber neben seiner Mutter auch zu einem großen Teil bei seinen Großeltern aufgewachsen ist, liegen mir auch ältere Menschen sehr am Herzen. Ich werde mich für ALLE einsetzen. Ich werde ALLEN eine Stimme geben. Ich werde ALLEN zuhören. Ich will zuhören und Probleme lösen.

Als Vorsitzender der Jusos Oldenburg/Ammerland und Beisitzer im Ortsverein konnte ich bereits Verantwortung übernehmen und Erfahrung sammeln. Ich bin bereit. Ich trete an, für mehr Zusammenhalt, für mehr Gerechtigkeit und um ein offenes Ohr zu sein. Um mich zu kümmern. „Not me. Us.“ – das bedeutet nicht zuletzt auch: Ich mache Politik für Sie und für Euch. Nicht für mich selbst.

Dafür bitte ich um Ihr und Euer Vertrauen.